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„Bad Bank“ für Atomstromreste der Energiekonzerne?

Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ unter Berufung auf Konzern- und Regierungskreise berichtete, wollen die Energiekonzerne Eon, RWE und EnBW ihr gesamtes deutsches Nukleargeschäft mit allen Kernkraftwerken an den Bund übertragen und in eine Stiftung in der Art einer „Bad Bank“ einfließen lassen. Damit würde die Verantwortung für sämtliche Risiken, den teuren Rückbau und das noch immer ungelöste Problem der Endlagerung radioaktiv strahlender Abfälle dann komplett beim Staat und damit bei dem Steuerzahler liegen. Allerdings stösst diese Vorhaben bis dato nicht auf die Zustimmung der Regierung. So ließ Regierungssprecher Steffen Seibert verlauten, dass es zu diesem Thema weder Verhandlungen noch Beschlüsse gäbe.

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