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DMG will mehr auf Kundenwünsche eingehen

Die Zentrale wieder nach Bielefeld zurück, die Ersatzteilpreise teilweise um 50 Prozent gesenkt, die Qualität zukünftig an erster Stelle, der Service erheblich verbessert, die Produktvielfalt weiter reduziert, die Ecoline-Baureihe eingestellt – Dr.-Ing. Masahiko Mori und Christian Thönes verkündeten auf der AMB unter dem Motto „Customer First“ eine ganze Palette an Neuigkeiten.

„Wir hören den Kunden zukünftig besser zu“, verspricht Christian Thönes, seit April 2016 Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG und Nachfolger von Rüdiger Kapitza, der das Unternehmen im April überraschend verlies. Thönes: „Wir werden beispielsweise nicht mehr so viele Maschinen so schnell auf den Markt bringen, aber die, die wir vorstellen, ausgiebiger testen.“

Dr. Masahiko Mori ist Präsident des japanischen Werkzeugmaschinenherstellers Mori Seiki, der seit April 2016 an der DMG Mori AG 75 Prozent hält. Dr. Mori verkündete, dass das Headquarter der DMG Mori wieder in Bielefeld und andere Bereiche in München angesiedelt werden und die bisherige Zentrale in Winterthur für Präsentations- und Schulungszwecke weiter genutzt werde.

Neu ist auch beim Spindelservice die Preisstruktur: So garantiert DMG Mori beispielsweise für die 18.000er SK-40-Konzernspindel den Best-Preis. Das Angebot im Spindelservice reicht von der Spindelreparatur zum Festpreis bis zum Tauschspindelservice. Hier wird entweder eine neue oder eine generalüberholte Tauschspindel eingebaut.

Mit der Einführung einer Einsatzpauschale will Christian Thönes die Servicepreise zudem transparenter machen: Pro Serviceauftrag und Techniker wird einmalig ein Festpreis berechnet. Fahrzeitenentgelt, Kilometerentgelt sowie Aufwands- und Kleinteilepauschalen fallen nicht mehr an. In Summe sollen so Servicepreise mit bis zu 50 Prozent Preisvorteil entstehen.

Beim Kauf einer Neumaschine steht Kunden ab sofort auch der DMG Mori Full-Service zur Verfügung. Über eine monatliche Pauschale sind in diesem Rundum-Sorglos-Paket alle Service- und Ersatzteilkosten abgedeckt. Selbst ein potenzieller Crash ist dank einer Maschinenbruchversicherung zu 100 Prozent abgesichert. Die LifeCycle-Kosten belaufen sich bei diesem Angebot auf weniger als zwei Prozent pro Jahr.

Masahiko Mori kündigte zudem den Wegfall der Basis-Serie Ecoline an. Statt Ecoline gibt es nun die CLX (Universal-Drehmaschinen), CMX V (Vertikal-Bearbeitungszentren) und CMX U (Universal-Fräsmaschinen). Die neuen Basismaschinen seien von den Kunden mit mehr als 250 Ausstattungsoptionen auf ihre Anforderungen konfigurierbar, wie Dr. Mori erklärte.

Das gilt ebenso für die Vielfalt an 3D-Steuerungen mitsamt Zugriff auf die DMG Mori Technologiezyklen sowie Software-Optionen. Als einziger Hersteller weltweit, so Masahiko Mori, werden zukünftig die DMG Maschinen optionsweise mit den Steuerungen von Siemens, Heidenhain, Fanuc und Mitsubishi ausrüstet. Davon profitiere insbesondere die neue CMX V Serie, die ebenfalls mit Heidenhain-Steuerungen ausgerüstet werden kann. Zudem soll eine völlig neue Dimension der Automatisierbarkeit realisiert werden.

In diesem Zusammenhang verkündete Dr.-Ing. Masahiko Mori auch mehr Offenheit bei der Bedienoberfläche Celos: Heute seien bereits mehr als 10.000 Maschinen mit Celos im Markt, und zukünftig solle die Bedienoberfläche für Apps von externen Herstellern und Anbietern geöffnet werden, so dass hier eine erhebliche Funktionserweiterung für den Anwender möglich sei.

Quelle: https://goo.gl/hVysjg

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