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Negativzins der EZB zeigt erste Auswirkungen

Die Auswirkungen des Negativzinses machen sich bemerkbar. So haben die Banken des Euroraums ihre kurzfristigen Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) deutlich reduziert. Wie die EZB mitteilte, sind die Einlagen bereits einen Tag nach Inkrafttreten des Negativzinses von 39 Milliarden Euro um rund Zweidrittel auf 13,6 Milliarden Euro gesunken. Dies ist der niedrigste Wert seit gut drei Jahren. Die EZB hatte beschlossen, mit Wirkung zum 11. Juni 2014 eine Gebühr auf bei ihr unterhaltene Guthaben beschlossen. Damit soll unter anderem der starke Euro geschwächt werden, um Konjunktur und Inflation anzuschieben.

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