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Starker Einbruch des britischen Pfunds

Devisenmärkte reagieren auf den Brexit

Zumindest auf dem Devisenmarkt ist das eingetreten, was die Gegner eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union befürchteten. Wie nicht anders erwartet hat das Abstimmungsergebnis, das die Anhänger des Votums mit 51,9 Prozent für sich entscheiden konnten, bereits am Folgetag zu heftigen Turbulenzen auf dem Devisenmarkt gesorgt. So sank das britische dating profile Pfund auf einen Wert von 1,33 US-Dollar. Das ist der tiefste Stand seit dreißig Jahren. Gegenüber dem Tag vor der Abstimmung wurde die britische Währung noch mit 1,50 US-Dollar gehandelt. Um einem weiteren Absinken entgegenzuwirken und die Stabilität des Pfund zu sichern, erklärte die „Bank of England“ so schnell wie möglich alle notwendigen Schritte einzuleiten, um die Stabilität zu sichern. Man habe sich in dieser Hinsicht bereits mit anderen Notenbanken verständigt, so heißt es in der Erklärung weiter.

Auch Euro verliert an Wert

Auch der Euro verlor fast 3,5 Prozent an Wert und fiel zwischenzeitlich bis auf 1,0913 US-Dollar. Dieses bedeutete den tiefsten Stand seit März 2016. Auch wenn das Absinken des Euros bei weiten nicht so deutlich ist wie das Absinken des britischen Pfunds so rechnen Experten als Reaktion auf den Brexit mit geldpolitischen Lockerungen der Europäischen Zentralbank (EZB). Auch hier heißt es, dass man alles dafür tun würde, um die Währungsstabilität im Euro-Raum zu sichern. So rechnet man damit, dass der Leitzins noch stärker gesenkt wird und darüber hinaus das Anleihekaufprogramm noch stärker ausgeweitet wird.

Yen und Franken legen deutlich zu

Profitieren konnten durch das Brextit-Votum sowohl der japanische Yen als auch der Schweizer Franken. Beide Währungen gelten in Krisenzeiten als sogenannte „sichere Häfen“. So wurde das Pfund zwischenzeitlich mit 133,31 Yen gehandelt, dieses bedeutet einen Absturz von über vierzehn Prozent. Auch im Vergleich mit dem US Dollar konnte der japanische Yen deutlich hinzu gewinnen. Kurzfristig wurde ein Dollar mit knapp 99 Yen gehandelt. Dieses bedeutet den tiefsten Stand seit fast drei Jahren. Auch der Schweizer Franken konnte deutlich zulegen. So fiel der Euro von 1,10 Franken am Tag vor der Abstimmung auf 1,06 Franken.

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