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Zahl der Erwerbstätigen auf Höchststand

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich weiter fort. So hat die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland in 2014 nach Angaben des Statistischen Bundesamts einen neuen Höchststand erreicht und dieses bereits das achte Mal in Folge. Nach vorläufigen Berechnungen waren in 2014 durchschnittlich 42,6 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber 2013 bedeutet dieses eine Steigerung um ca. 1 Prozent (372.000 Personen). Insbesondere die Arbeitnehmer profitierten von dieser Erntwicklung. Deren Zahl stieg um 1,1 Prozent auf 38,2 Millionen. Den Statistiken zufolge hat darüber hinaus die Erwerbstätigkeit in fast allen Wirtschaftsbereichen zugelegt. Damit verbunden ist auch ein Rückgang der Anzahl der Erwerbslosen. Im Vorjahresvergleich sank diese um 3,5 Prozent (77.000 Personen) auf 2,1 Millionen Menschen. Damit ist Deutschland nach wie vor weniger von Erwerbslosigkeit betroffen als alle anderen EU-Mitgliedstaaten. Etwas befremdlich erscheint in diesem Zusammenhang die Aussage des französischen Finanzministers Macron. Dieser forderte in der Wirtschaftszeitung „Les Echos“ mehr deutsche Investitionen. „Deutschland müsse mehr für das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union tun“, so heißt es in dem Zeitungsbeitrag. Damit bekräftigt Macron seine Aussage von Oktober 2014. Damals hatte er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Deutschland Investitionen im Volumen von 50 Milliarden Euro binnen drei Jahren zur Ankurbelung der Nachfrage gefordert. „In Europa gebe es eine zu geringe Nachfrage, daher dürfe es keine übertriebene Sparpolitik geben“, so Macron. „50 Milliarden Euro Einsparungen bei uns in Frankreich und 50 Milliarden Euro zusätzliche Investitionen bei Ihnen in Deutschland, das wäre ein gutes Gleichgewicht. Darüber hinaus müsse es innerhalb der Eurozone „intelligenter“ gestaltete Haushaltspläne geben“. Weiter forderte Macron, dass Deutschland eine verstärkte Konjunkturpolitik betreiben müsse und verstärkt den Willen zu europäischen Investitionen zeigen. Bedingt durch zu geringe Nachfrage in Europa dürfe es keine übertriebene Sparpolitik geben. In diesem Zusammenhang hatte die deutsche Bundesregierung allerdings bereits darauf verwiesen, dass in der laufenden Legislaturperiode die Investitionen (vornehmlich im Verkehrsbereich) um fünf Milliarden Euro aufgestockt würden. Darüber hinaus will die Bundesregierung mehr private Investitionen ankurbeln.
Der Boom auf dem Arbeitsmarkt macht sich auch bei kleineren Unternehmen bemwerkbar, die ebenfalls von der guten Auftragslage profitieren und weiteres Personal einstellen. Die Schauf GmbH, im Segment der Anzeigetafeln und Anzeigesysteme beschäftigt, profitiert hier ebenfalls.

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